Heute war ich mit 28mm und 50mm unterwegs. Das Wetter hätte besser sein können. Sobald die Sonne herauskam, gab es schöne Schattenzeichnungen.

#1 Schwerindustrie I

#2 Schwerindustrie II

#3 Schwerindustrie III

#4 Industrieschlange

#5 Windows 58

#6 Irre

#7 #MeToo (eingerostet)

#8 Lichtzeichnung

#9 Überholt

#10 Rostfall

#11 Kurbel & Kabel

#12 Wasserreflexion I

#13 Schattenwurf

#14 Öffnung

#15 Wasserreflexion II

#16 Wasserreflexion III

#17 Jenseits der Bäume

#18 Gegenlicht

2 Gedanken zu “Völklingen”

  1. Matthias Lemcke sagt:

    Lieber Ivo,

    ach ein paar tolle Fotos, die Du da gemacht hast.

    #1 Ein guter Blick auf die gesamte Industrieanlage. Das kleine Haus unten in der Mitte gibt dem Bild das besondere etwas.

    #2 Bei dem Bild ist mir etwas zu viel Durcheinander, es fehlt die Lenkung des Blicks und der Hingucker.

    #3 ein Bild von fast dem selbem Standort habe ich auch gemacht, Dein Bild gefällt mir besser

    #4 Das Bild sagt mir irgendwie nichts

    #5 Ein Bild fast wie gemalt, der Titel ist super.

    #6 Der ist genial

    #7 Das Bild sagt mir nicht wirklich was, eher dokumentarisch.

    #8 Sehr gelungen! Stark reduziert, die Lichtzeichnung ist der Hingucker. Sehr interessant ist auch die Schraubenreihe rechts.

    #9 Bringt den Titel gut rüber. Ergänzt wird dies durch den verschlossenen Riegel und das Schloss. Interessant sind die zwei Ventile am linken Bildrand.

    #10 Bringt den Verfall der Industrieanlage gut rüber. Vielleicht hättest Du noch weiter beschneiden können. Wenn nur die rostige Wand übrig geblieben wäre, wäre das Bild noch einmal stark reduziert.

    #11 Toll, da gibt es nichts hinzuzufügen.

    #12 Auch sehr schön, fast monochrom und sehr konzentriert auf die Spiegelung. Den besonderen Pfiff bekommt das Bild durch die schräge Kante rechts, die sich auch in der Spiegelung wiederholt.

    #13 Auch ein tolles Bild. Die verschiedenen Schattenwürfe halten den Blick fest.

    #14 Bringt die Situation der Industriebrache gut rüber. Gibt es hier noch Hochspannung? Den Bildstörer am rechten Rand hättest Du vielleicht noch wegschneiden können.

    #15 Das Bild sagt mir irgendwie nichts.

    #16 Ein interessantes Bild. Die unterschiedlichen Spiegelungen in der Tür und außerhalb des Gebäudes sind sehr gute Gegensätze. Vielleicht hättest Du am unteren Rand noch mehr beschneiden können.

    #17 Bei dem Bild fehlt mir der Blickfang

    #18 Ein sehr schöner Scherenschnitt.

    Meine Favoriten sind die 11 und 13, welches ich besser finden soll weiß ich nicht.

    Beste Grüße

    Matthias

  2. Hans Rainer Vogel sagt:

    … an den Aufnahmen #1 bis #3 hätte das Ehepaar Becher sicherlich seine helle Freude gehabt!! Ich frage mich – nicht nur bei Deinem Bild #1, sondern bei ähnlichen eigenen Bildern, ob man eine solche Aufnahme entzerren sollte, um die stürzenden Linien zu vermeiden. Ich selbst habe das mit entsprechender DXO-Software immer mal wieder versucht, habe dann aber nach langem Gefummel am Computer das Ergebnis meist verworfen und es bei dem ursprünglichen Ergebnis belassen. Es würde mich sehr interessieren, was andere Kommentatoren darüber denken.

    Bild #4 ist mein absoluter Favorit. Die Schlange ist überaus suggestiv – wie auf dem Sprung. Die Lichter im Hintergrund sind genial dramatisch.

    Bei Bild #5 habe ich mich lange gefragt, ob mir Deine oder meine Bildvariante besser gefällt, ohne zu einem abschließenden Urteil zu kommen. Ein interessantes Motiv war es auf jeden Fall!

    Bei #6 und #7 habe ich meine eigene Kamera ruhen lassen – es war klar, dass dies Deine Motive waren – so etwas kannst Du Dir nicht entgegen lassen. Aber selbst, wenn ich wüßte, dass Du Dich  ihrer nicht annähmest, ich selbst würde sie nicht auf die Platte bannen – sie reizen mein Auge nicht wirklich. Dich scheint „die Story“ dahinter zu reizen – Du bist in solchen Momenten offenbar mehr Journalist als Fotograf.

    #8 gefällt mir wegen des schönen Schattenspiels sehr gut; Bild #10 hätte  entfallen können – es ist eine etwas spannungslosere Variante von Bild #8.

    #9 gefällt mir wegen seiner klaren Gliederung und wegen seiner „Haptik“ – ich selbst hätte aber vermutlich den Text durch Retusche verschwinden lassen, Herr Journalist!!

    #11 finde ich ebenfalls Spitze – Du hast die Spannung sichtbar gemacht, unter der das Kabel stand, bevor es riß, toll!

    #12 habe ich genauso, deshalb kein Kommentar.

    #13 ebenfalls ein sehr gelungenes Bild. Es war ein wenig schade, dass gestern die Sonne nicht etwas öfter herauskam, da hätte sich noch so manche dramatische Szene finden lassen.

    #14, #15, #16 klassische Urbex-Fotografie – das könnte theoretisch überall sein.

    #17 – da muss ich jetzt aber mit Dir schimpfen: was hat uns Alraune (Almuth von der VHS Frankfurt) einzuimpfen versucht: Vorder-, Mittel-, Hintergrund – insbesondere bei Weitwinkelaufnahmen!! Wo, bitteschön, ist der Vordergrund??? Tante Käthe, die das selbe Bild zehn Minuten nach Dir mit Selfiestick und Handy gemacht hat, DIE hat einen Vordergrund – sich selbst!

    Mit Bild #18 reisst Du aber nun wieder alles raus – sehr schön, wunderbar komponiert.

     

     

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